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MRC-Plato, Rock the Circuit Das ultimative Motorrad Kurventraining

Erfahrungs Bericht Metzeler Sportec M5 Interract

Erfahrungsbericht von dem Reifen Metzeler Sportec M5 Interract in der Dimension 120/70/17 vorne 190/50/17.

Gefahren auf einer Yzf R1 Bj. 2002 Rn09.

Metzeler

Als erstes gehen wir auf die Goodies des getesteten Reifen ein. Dieser hat so gut wie keinen Aufstellmoment und ist, was die Fahrlinie und Spurtreue angeht, sehr sauber. Darum finde ich, dass er ein guter und kostengünstiger Reifen ist, der auf jeglichem Asphalt gut hält.

Da nichts nur positive Eigenschaften haben kann, kommen wir jetzt zu den weniger guten bzw schlechteren: Vorsicht ist bei Bitumenstreifen oder -flächen geboten hier schmiert der Reifen unkontrolliert weg, bis er wieder auf Asphalt trifft. Dieses Verhalten ist allerdings beim Aufbau des Vertrauens nicht gerade förderlich.

Ich hoffe das ist beim Sportec M7rr anders.

Bei Regen oder nasser Fahrbahn ist der Sportec M5 nicht schlecht, aber er vermittelt nicht das beste Gefühl.

Was sagt nun die Haltbarkeit? Wir haben den M5 6000km auf der Straße bewegt. Zum Racetrack können wir leider nichts berichten.

Wir wären den Reifen noch länger als 6000km gefahren, aber ab Km 5500 fühlte es sich an als hätten wir zu wenig Luft im Reifen.

Man bekommt den Metzeler Sportec M5 bei diversen Online-Händlern in der Dimension 120/70/R17 um ca. 86 - 90€ und 190/50/R17 zwischen ca. 117 - 120€.

Natürlich wird es den Reifen auch billiger oder teurer zu finden geben.

Fazit: Leute, wir waren mit diesem kostengünstigen Reifen im großteils sehr zufrieden.

Erfahrungsbericht Bridgestone R10r

Erfahrungsbericht vom Bridgestone R10r....

Gefahren wurde mit einer Honda cbr 1000rr SC57 mit folgender Reifendimension 120/70/R17 und 190/55/R17.

Achtung dieser Reifen besitzt keine Straßenzulassung dies kann man eventuell an  dem Kürzel "r" erahnen. Dieser darf rein auf der Rennstrecke gefahren werden ist jedoch ganz bestimmt kein Reifen für Einsteiger.

Wir können über diesen Reifen fast nichts gutes sagen, da der Reifen von der ersten bis zur letzten Runde am Heck nur geschmiert hat. Leider schmiert nicht nur das Hinterrad sondern auch das Vordere obwohl der vom Hersteller empfohlene Luftdruck eingehalten wurde und die Rennstrecke weder nass noch die Temperatur zu gering war.  Man kann bestimmt mit einem Top eingestellten Fahrwerk mehr aus diesem Pneu herausholen.

So jetzt ist es aber mal genug vom Negativen und wir kommen zum einzigen punkt der uns positiv auffiel war, dass der Reifen so gut wie keinen Aufstellmoment hat.

Dieser Reifen wird für Einsteiger auf der Rennstrecke angepriesen, aber wenn man als Rennstreckenneuling am Fahrwerk schrauben muss damit dieser gut funktioniert, finde ich das etwas mies da sie meist noch nicht über die nötige Erfahrung verfügen bzw. einfach mal die Rennstrecke ausprobieren wollen. 

Zum Schluss ist der Reifen auch nicht gerade Günstig 132€ für den vorderen und 173€ für den hinteren Gummi.

Fazit: Leider nicht Empfehlenswert!

Erfahrungs Bericht Fußrastenanlage TRW LUCAS

 

Wir haben diese Fußrastenanlage auf einer Yamaha Fz1n verbaut.

Bei der Fz1n gibt es, wie bei jedem Motorrad, einige kleine Probleme wenn man eine sportliche Fahrweise anstrebt.

1. Die harte Gasannahme

2. Die originale Fußrastenanlage

Den ersten Punkt behebt man durch einige Änderungen am Motormanagement, wie z.B. mit einer Komplettanlage und gleichzeitiger Einspitzungsoptimierung. Diese Optimierung wird am besten von einem Profi auf einem Prüfstand durchgeführt und ist dadurch leider eine relativ teure Angelegenheit.

Das heutige Thema ist nicht wie oben kurz erwähnt die Gasannahme, sondern die Fußrastenanlage.

Yamaha hat mit der FZ1 einen wirklich angenehm zu fahrenden und bequemen Sporttourer gebaut. Genau aus diesem Grund ist aus unserer Sicht auch das Problem mit den Fußrasten entstanden, sie sind nämlich gummigelagert. Das mag für einen Großteil der Biker sicher angenehm sein, weil man wenig bis gar keine Vibrationen verspürt, jedoch ist dies für sportliche Fahrer eher ein Nachteil, da man weniger Feedback zurück bekommt. Des Weiteren wird der Druck, der beim heraus beschleunigen aus Kurven auf die Raste übertragen wird, vom Gummilager fast gänzlich geschluckt.

Um dieses Problem zu beseitigen gibt es eigentlich nur eine Lösung: Man tauscht die originale Rastenanlage mit einer starren von einem Tuning-Hersteller. Was tun also, wenn man sich keine der Firma Gilles oder PP leisten will bzw. kann? Dann greift man einfach zu TRW Lucas, diese liegt preislich im Mittelfeld. Wenn diese dann auch noch in AKTION ist, bekommt man die Rastenanlage zwischen 200 und 250 Euro. Regulär kostet sie so ca. 350 Euro.

Da die Firma TRW Lukas ja eigentlich einen guten Ruf hat, was Verarbeitung und Qualität angeht, kann man die Rastenanlage doch bedenkenlos kaufen, oder? Gesagt, getan! Ein paar Tage später war die Zübehöranlage angekommen und natürlich auch ausgepackt und inspiziert.

Kommen wir einmal zu den positiven Sachen:

1. Die Passform ist sehr gut.

2. Die Schaltung lässt sich sehr leicht umdrehen. Das ist gerade bei einer Yamaha ziemlich schwer, da man normalerweise mit dem Schaltgestänge durch den Rahmen muss und so geht man einfach außen vorbei.

3. Die Rastenanlage ist in Höhe und Weite einstellbar und hat dafür genügend Löcher zu Auswahl.

4. Sie fährt sich perfekt. Wir haben genau das bekämpft, was wir wollten und man bekommt endlich Druck auf die Fußraste und somit auch aufs Hinterrad.

Jetzt kommt das fatale Problem: Der Winter ist fast vorbei, alle Servicearbeiten sind erledigt und man fährt eine kleine Runde. Da ist es passiert, ein neuer Reifen in Kombination mit einer nassen glatten Fahrbahn, etwas Schräglage und man liegt auf der Pfeifn. Ok, körperlich ist alles in Ordnung nur der Oberschenkel schmerzt ein wenig aufgrund einer kleinen Grätsche, aber das ist alles kein Problem. Jedoch beim Aufstellen des Bikes gab es eine Überraschung! Die Grundplatte der Anlage ist extrem verbogen, die Fußraste abgerissen und ihr müsst euch vorstellen, das ist bei Schrittgeschwindigkeit passiert!!!!!!

Das traurige an der ganzen Sache ist eigentlich nur die Inkompetenz des Herstellers, da man die beschädigten Teile nicht einzeln kaufen kann.

Fazit: Wer sich niemals hinlegt, ausbreitet oder den Asphalt küsst der kann sie beruhigt kaufen. Aber für jene Leute, die doch das eine oder andere Mal den Asphalt spüren, ist es ratsam ein paar Euro drauf zu legen und eine Fußrastenanlage eines anderen Herstellers zu kaufen.

Wie gesagt das ist unsere Meinung, wenn jemand eine andere Einstellung oder Meinung dazu hat, haben wir auch kein Problem damit.

 

Erfahrungsbericht Metzeler Racetec Slick compk

Erfahrungsbericht zu Metzeler Racetec Slick Compk aufgezogen auf eine Yamaha R1 RN09 in der Dimension: 120/70/17 und 190/55/17

Wenn ihr Neulinge auf der Rennstrecke seid, und nicht wisst ob ihr einen Slick, Semislick oder Straßenreifen fahren sollt, empfehle ich euch wärmstens diesen tollen Reifen in Kombination mit einem Paar Reifenwärmer. Laut dem Hersteller Metzeler ist es allerdings nicht zwingend nötig den Pneu vorzuheizen. Dass die Asphalttemperatur aber dementsprechend hoch sein sollte versteht sich aber von selbst.

Zu dieser Empfehlung gibt es einen guten Grund und diesen mochte ich euch kurz erzählen:

Es war der vorletzte Turn, der Tag war lang und die Nacht davor auch. Einer der einfach schneller ist als er, überholt ihn kurz vor der nächsten Kurve, in der er sich schon bei der letzten Runde dachte, beim nächsten mal muss ich früher bremsen, jedoch verpasste er natürlich den Bremspunkt. Er dachte sch... f..k, lies vor lauter Panik die Bremse nicht mehr los und bremste trotz Schräglage viel zu weit in die Kurve hinein. Eigentlich ein typischer Anfängerfehler, aber so etwas passiert! Genau in dieser Situation hätte er sich mit einem normalen Straßenreifen hingelegt, da ihm das Vorderrad eingeklappt wäre. Jedoch Dank des Slicks ist nichts passiert, er hielt bombenfest! So schenkt einem ein Slick vertrauen.

Der CompK ist, aufgrund seines sehr breiten Temperaturfensters, ein top Slick für Neulinge auf dem Track sowie für ambitionierte Fahrer die trotz der Verwendung eines solchen nicht auf eine hohe Laufleistung (ca.1100km) verzichten wollen, nebenbei besitzt er die Fähigkeit Fahrfehler zu verzeihen und gibt ein klares Feedback über das Heck.

Kurz gesagt: Reifenwärmer runter und ab auf die Rennstrecke!

Aber sobald ihr ein gewisses Zeitfenster unterschreitet, ist der Reifen nicht die beste Wahl. Er fängt an zu schmieren und zu rutschen aber alles in einem abfangbaren Bereich.

Zum Schluss kommen wir zum Verhältnis Preis/Leistung. Dieses ist Top der Racetec Slick CompK kostet vorne: ca. 117€ und hinten: ca. 136€.

Fazit: Ein sehr guter Trainingsreifen der viele Termine hält. Aber wie gesagt, nur bis zu einem gewissen Tempo.