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MRC-Plato

Bridgestone Battlax Racing V-02

Erfahrungsbericht Bridgestone Battlax Racing V-02 Slick

Gefahren auf einer Suzuki GSX-R 1000 K3 in der Dimension 120/60/17 Vorne und 200/65/17 Hinten.

Also gleich mal vorweg, ich war bis Mitte 2016 ein absoluter Bridgestone-Gegner ein so genannter „Hater“. Ihr fragt euch jetzt bestimmt Warum oder? Vor ein paar Jahren probierte ich ein paar Modelle aus der Kategorie Straßenreifen von Bridgestone aus und meines Erachtens waren diese alle ziemlich schlecht. Somit wurde ich auf der Straße wie auf der Rennstrecke zu einem absoluten Metzeler Fan. Voriges Jahr bekam ich von Robert Wilhelmer (Wiro Motorradtechnik) ein gutes Angebot mit dem Tipp, dass ich den V-02 doch unbedingt testen sollte, denn er ist eine Wucht und hält ewig! Nach langem hin und her, einigen Diskussionen mit und unter den Mitgliedern, habe ich mich dazu entschlossen, diesen Reifen zu probieren.

Leute ich sag es euch, der V-02 ist der beste Slick den ich je gefahren bin. Als ich aus der Boxengasse fuhr und die erste Kurve kam, konnte es nicht fassen, wie trotz der relativ geringen Geschwindigkeit so viel Schräglage herkommt obwohl ich an den Federelementen nichts umgestellt habe. Ich muss ehrlich sagen, ich habe mit dem Reifen keine schlechten Erfahrungen gemacht über die ich berichten könnte. Noch dazu gelang es mir meine persönliche Bestzeit um einiges zu verbessern, weil mir der Slick ein fantastisches Gefühl gegeben hat.

Jetzt kommen wir zur Haltbarkeit. Da wir letztes Jahr bei Bizi-Racing am Pannonia Ring gefahren sind und meine GSX-R ein mächtiger Reifenfresser ist, hat der Pneu den ganzen Termin gehalten. Das heißt: Zwei Tage zu jeweils 9 Turns a 20 Minuten, ein Rennen über 9 Runden und ich kann ihn locker noch einen halben Tag lang fahren.

Fazit: Preis/Leistung ist perfekt. Ein wirklich toller Reifen mit dem man gute Zeiten fahren aber genauso an Langstreckenrennen teilnehmen kann!

Metzeler RACETEC™ RR SLICK

Erfahrungsbericht zu Metzeler RACETEC™ RR SLICK in der Härte K2.

Aufgezogen auf eine Honda CBR 600rr in der Dimension: 120/70/17 Vorne sowie 180/55/17 und 180/60/17 Hinten bei 1,9 bar Vorne und 1,6 bar Hinten gemessen bei 80 OC.

Ich habe diesen Reifen die ganze Saison 2016 auf dem Pannonia- und Slovakia-Ring in Verwendung gehabt und bin mit ihm äußerst zufrieden. Der Pneu ist ideal für all jene Fahrer geeignet, die in Rennstreckenbewerben aktiv sind. In Sachen Performance und Langlebigkeit kann dieser nicht nur in Rennen sondern auch in Trainings eingesetzt werden!

Ich bin von diesem Reifen restlos begeistert, obwohl er mich einmal aufgrund eines eindeutigen Fahrfehlers (viel zu hartes anbremsen in der Schräglage) meiner seits fliegen lies. Er zeigt den Grenzbereich deutlich an in dem er leicht zu schmieren beginnt. Dann hat man aber immer noch gute Reserven um in die Kurve hinein oder heraus zu sliden. Auf die Schräglagefähigkeiten gehe ich gar nicht groß ein, weil sie nach meinem Gefühl, fast grenzenlos scheint allerdings sollte man schon einen gewissen Grundspeed haben damit er wärend der turns nicht auskühlt. Nun etwas zur Laufleistung auf dem Vorderrad des K2 habe ich ca. 120 Runden und das Hinterrad 100 Runden abgespult. Selbst am Ende des Slicks gab er noch alles und konnte nach Herzenslust um die kurven geprügelt werden!

Schluss kommen wir zum Verhältnis Preis/Leistung. Dieses ist Top der RACETEC™ RR SLICK kostet vorne: ca. 150€ und hinten: ca. 190€.

Fazit: Ein sehr guter Rennreifen der einige Termine hält.

Erfahrungs Bericht Metzeler Sportec M5 Interract

Erfahrungsbericht von dem Reifen Metzeler Sportec M5 Interract in der Dimension 120/70/17 vorne 190/50/17.

Gefahren auf einer Yzf R1 Bj. 2002 Rn09.

Metzeler

Als erstes gehen wir auf die Goodies des getesteten Reifen ein. Dieser hat so gut wie keinen Aufstellmoment und ist, was die Fahrlinie und Spurtreue angeht, sehr sauber. Darum finde ich, dass er ein guter und kostengünstiger Reifen ist, der auf jeglichem Asphalt gut hält.

Da nichts nur positive Eigenschaften haben kann, kommen wir jetzt zu den weniger guten bzw schlechteren: Vorsicht ist bei Bitumenstreifen oder -flächen geboten hier schmiert der Reifen unkontrolliert weg, bis er wieder auf Asphalt trifft. Dieses Verhalten ist allerdings beim Aufbau des Vertrauens nicht gerade förderlich.

Ich hoffe das ist beim Sportec M7rr anders.

Bei Regen oder nasser Fahrbahn ist der Sportec M5 nicht schlecht, aber er vermittelt nicht das beste Gefühl.

Was sagt nun die Haltbarkeit? Wir haben den M5 6000km auf der Straße bewegt. Zum Racetrack können wir leider nichts berichten.

Wir wären den Reifen noch länger als 6000km gefahren, aber ab Km 5500 fühlte es sich an als hätten wir zu wenig Luft im Reifen.

Man bekommt den Metzeler Sportec M5 bei diversen Online-Händlern in der Dimension 120/70/R17 um ca. 86 - 90€ und 190/50/R17 zwischen ca. 117 - 120€.

Natürlich wird es den Reifen auch billiger oder teurer zu finden geben.

Fazit: Leute, wir waren mit diesem kostengünstigen Reifen im großteils sehr zufrieden.

Erfahrungsbericht Bridgestone R10r

Erfahrungsbericht vom Bridgestone R10r....

Gefahren wurde mit einer Honda cbr 1000rr SC57 mit folgender Reifendimension 120/70/R17 und 190/55/R17.

Achtung dieser Reifen besitzt keine Straßenzulassung dies kann man eventuell an  dem Kürzel "r" erahnen. Dieser darf rein auf der Rennstrecke gefahren werden ist jedoch ganz bestimmt kein Reifen für Einsteiger.

Wir können über diesen Reifen fast nichts gutes sagen, da der Reifen von der ersten bis zur letzten Runde am Heck nur geschmiert hat. Leider schmiert nicht nur das Hinterrad sondern auch das Vordere obwohl der vom Hersteller empfohlene Luftdruck eingehalten wurde und die Rennstrecke weder nass noch die Temperatur zu gering war.  Man kann bestimmt mit einem Top eingestellten Fahrwerk mehr aus diesem Pneu herausholen.

So jetzt ist es aber mal genug vom Negativen und wir kommen zum einzigen punkt der uns positiv auffiel war, dass der Reifen so gut wie keinen Aufstellmoment hat.

Dieser Reifen wird für Einsteiger auf der Rennstrecke angepriesen, aber wenn man als Rennstreckenneuling am Fahrwerk schrauben muss damit dieser gut funktioniert, finde ich das etwas mies da sie meist noch nicht über die nötige Erfahrung verfügen bzw. einfach mal die Rennstrecke ausprobieren wollen. 

Zum Schluss ist der Reifen auch nicht gerade Günstig 132€ für den vorderen und 173€ für den hinteren Gummi.

Fazit: Leider nicht Empfehlenswert!

Erfahrungs Bericht Fußrastenanlage TRW LUCAS

 

Wir haben diese Fußrastenanlage auf einer Yamaha Fz1n verbaut.

Bei der Fz1n gibt es, wie bei jedem Motorrad, einige kleine Probleme wenn man eine sportliche Fahrweise anstrebt.

1. Die harte Gasannahme

2. Die originale Fußrastenanlage

Den ersten Punkt behebt man durch einige Änderungen am Motormanagement, wie z.B. mit einer Komplettanlage und gleichzeitiger Einspitzungsoptimierung. Diese Optimierung wird am besten von einem Profi auf einem Prüfstand durchgeführt und ist dadurch leider eine relativ teure Angelegenheit.

Das heutige Thema ist nicht wie oben kurz erwähnt die Gasannahme, sondern die Fußrastenanlage.

Yamaha hat mit der FZ1 einen wirklich angenehm zu fahrenden und bequemen Sporttourer gebaut. Genau aus diesem Grund ist aus unserer Sicht auch das Problem mit den Fußrasten entstanden, sie sind nämlich gummigelagert. Das mag für einen Großteil der Biker sicher angenehm sein, weil man wenig bis gar keine Vibrationen verspürt, jedoch ist dies für sportliche Fahrer eher ein Nachteil, da man weniger Feedback zurück bekommt. Des Weiteren wird der Druck, der beim heraus beschleunigen aus Kurven auf die Raste übertragen wird, vom Gummilager fast gänzlich geschluckt.

Um dieses Problem zu beseitigen gibt es eigentlich nur eine Lösung: Man tauscht die originale Rastenanlage mit einer starren von einem Tuning-Hersteller. Was tun also, wenn man sich keine der Firma Gilles oder PP leisten will bzw. kann? Dann greift man einfach zu TRW Lucas, diese liegt preislich im Mittelfeld. Wenn diese dann auch noch in AKTION ist, bekommt man die Rastenanlage zwischen 200 und 250 Euro. Regulär kostet sie so ca. 350 Euro.

Da die Firma TRW Lukas ja eigentlich einen guten Ruf hat, was Verarbeitung und Qualität angeht, kann man die Rastenanlage doch bedenkenlos kaufen, oder? Gesagt, getan! Ein paar Tage später war die Zübehöranlage angekommen und natürlich auch ausgepackt und inspiziert.

Kommen wir einmal zu den positiven Sachen:

1. Die Passform ist sehr gut.

2. Die Schaltung lässt sich sehr leicht umdrehen. Das ist gerade bei einer Yamaha ziemlich schwer, da man normalerweise mit dem Schaltgestänge durch den Rahmen muss und so geht man einfach außen vorbei.

3. Die Rastenanlage ist in Höhe und Weite einstellbar und hat dafür genügend Löcher zu Auswahl.

4. Sie fährt sich perfekt. Wir haben genau das bekämpft, was wir wollten und man bekommt endlich Druck auf die Fußraste und somit auch aufs Hinterrad.

Jetzt kommt das fatale Problem: Der Winter ist fast vorbei, alle Servicearbeiten sind erledigt und man fährt eine kleine Runde. Da ist es passiert, ein neuer Reifen in Kombination mit einer nassen glatten Fahrbahn, etwas Schräglage und man liegt auf der Pfeifn. Ok, körperlich ist alles in Ordnung nur der Oberschenkel schmerzt ein wenig aufgrund einer kleinen Grätsche, aber das ist alles kein Problem. Jedoch beim Aufstellen des Bikes gab es eine Überraschung! Die Grundplatte der Anlage ist extrem verbogen, die Fußraste abgerissen und ihr müsst euch vorstellen, das ist bei Schrittgeschwindigkeit passiert!!!!!!

Das traurige an der ganzen Sache ist eigentlich nur die Inkompetenz des Herstellers, da man die beschädigten Teile nicht einzeln kaufen kann.

Fazit: Wer sich niemals hinlegt, ausbreitet oder den Asphalt küsst der kann sie beruhigt kaufen. Aber für jene Leute, die doch das eine oder andere Mal den Asphalt spüren, ist es ratsam ein paar Euro drauf zu legen und eine Fußrastenanlage eines anderen Herstellers zu kaufen.

Wie gesagt das ist unsere Meinung, wenn jemand eine andere Einstellung oder Meinung dazu hat, haben wir auch kein Problem damit.

 

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